Amalgamfüllung

 

 

Amalgam ist das seit Jahrzehnten bewährte Standartfüllmaterial für Zähne.

 

Es bietet trotz der mittlerweile seit Jahren andauernden Diskussion grosse Vorteile, vor allem in Relation zu seinem günstigen Preis.

 

Vorteile

Amalgam lässt sich einfach, kostengünstig und schnell verarbeiten.

Die Füllungen halten relativ lange (sechs bis zehn Jahre), bei guter Mundhygiene und sehr guter Verarbeitung auch deutlich länger (damit länger als Kunststoffüllungen. Es gibt zahlreiche Patienten, die ihre Amalgamfüllungen seit ihrer Jugend - also jahrzehntelang - tragen.

 

Amalgam ist das einzige (plastische) Füllungsmaterial das sich uneingeschränkt für die Seitenzähne eignet, wo die Füllungen großen Belastungen ausgesetzt sind (limitiert nur von der Füllungsgrösse, ab einer gewissen Füllungsgrösse sollten Teilkronen oder Kronen angefertigt werden).

 

Amalgam ist nicht besonders empfindlich gegenüber Feuchtigkeit beim Anfertigen der Füllung (im Gegensatz zu Kunststoff, Glas-Ionomer-Zement und Keramik-Inlays), was im feuchten Mund einen grossen Vorteil darstellt.

 

Nachteile

Allergien durch Amalgam sind bekannt, kommen aber äußerst selten vor, seltener als auf Kunststoffbestandteile und selbst auf Goldlegierungen.

 

Durch ihr grau-silbriges Aussehen nachteilhafte Ästhetik.

 

Amalgamdiskussion

Aus Amalgamfüllungen wird Quecksilber freigesetzt. Diese Belastung liegt allerdings weit unter den von der Weltgesundheitsbehörde genannten zulässigen Grenzwerten.

In den letzten Jahren ist Amalgam durch eine intensive Diskussion mit zum Teil unsachlichen Argumenten in Verruf geraten.

Artikel über Amalgam in der Enzyklopädie von pausenberger.com

Mehr Informationen über Amalgam und die Amalgamdiskussion auf dentinfo.net

 

 

 

 

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